Mittlands Grenzen 1399 B.V.

„Mir deucht, die Weisheiten meines alten Herrn währen nicht ewig:

Der Feind vom Sande weiß, am Wall zum Grünen Land trifft man auf dreierlei Grenzen: Auf jene aus Wind im Norden, denn niemand steht auf den zugigen Gipfeln des Gebirges, sie zu wachen, nichts ist auf den Pässen dieses Hinterwaldes zu fürchten und so laden neblige Höhen ein, hinüber zu wandern und bis zum Meer zu gehen. Auf jene aus Kupfer bei Tarlem, weil jede Seele, auch die des Rachesohnes, dorten ihren Preis hat, jeder Verrat sein Gewicht auf den ‚geeichten‘ Waagen der Kontore, jeder Tod ein bezahlter ist. Und auf jene aus Rost im Süden, denn die Krüppel der Vorzeit suchen mit den Klingen ihrer Ruhmestage nach vertanem Glanz, während sich ihre Söhne im Schatten der Berge die Schädel mit goldenen Schwertern einschlagen.“
Freysach Brionis, Barde, 1399 B. V.

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