Der Vermummte Mann

Glemms Brief

Lieber Vater,

die Sellyden, wie sie zwischen den Sternen flitzen, bringen kein Glück dies Yahr. Erst stürzt der Hammel auf dem Weg zur Hütte die Hohe Flanke hinunter, dann geht vom Königshaupt eine Lawine ab. Und heut Nacht, die Hütte ist unter dem Staub der Lawine fast begraben, stehe ich auf der Ostweide und schau zum Al’halub am Horizont und Lichter tauchen zwischen ihm und dem Wall auf und flackern im Takt ferner Trommeln. Wie eine Natter kriechen sie näher. Was ist das? Du hast doch immer gesagt, die Öde bringt nichts hervor außer dem warmen Wind. Was ist das dann, was ich gesehen habe? Der Vermummte Mann? Aber du hast immer gesagt, ihn und uns trennt ein ganzes Land aus Sand!

Frag den Kuhnt, ob er rauf kommen kann. Wenn die Trommeln lauter werden, steige ich mit den Tieren den Bart hinauf und warte bei den Vier Höhlen.

Glemm.

Und gib den Fräven ein paar Münzen oder etwas zu Essen für den Botendienst und dafür, dass sie den Brief für mich aufgeschrieben haben.

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